Man will es nicht wahrhaben, aber es stimmt. Unsere Matratze, auf der wir pro Nacht viele Stunden verbringen und uns wohl zuf ühlen glauben, birgt große gesundheitliche Gefahren. Matratzen sind die idealen Nährböden für lästige Bakterien, Hausstaubmilben und gefährliche Schimmelpilze. Dadurch, dass der Mensch im Schlaf in etwa einen halben Liter Flüssigkeit abgibt und das jede Nacht, läßt in Verbindung mit der Körperwärme ein Klima entstehen, in dem sich Milben und Schimmelpilze rasant vermehren können. Durch das Bewegen und Drehen im Bett, werden allergieauslösende Bestandteile an die Matratzenoberfläche gepumpt und durch Nase und Mund des "Opfers", bzw. Schläfers aufgenommen.
Eine Möglichkeit besteht darin, sich für einen speziellen synthetischen Matratzenbezug zu entscheiden. Auch unter dem Bett sollte eine Luftzirkulation möglich sein. Viel zur Gesundheit und dadurch zum gesunden Raumklima trägt das Lüften bei. Schimmelpilze treten dann auf, wenn zu wenig gelüftet oder zu wenig geheizt wird. Ein tägliches Stoßlüften von 10 bis 15 Minuten, bei weit geöffnetem Fenster sollte eingehalten werden. Hat sich Kondenswasser an den Fenstern niedergesetzt, sollte so lange gelüftet werden, bis die Fensterscheiben nicht mehr beschlagen sind.